Nette Begegnungen

Am Donnerstagabend waren wir in Eppelheim auf einem Reiterfest, auf dem eine Eppelheimer Oldie-Band spielte. Lydia hat sich bei den Songs „Knocking on heavens dor“ und „Hotel California“ das Mikro mit dem Sänger geteilt.

 

 

Am Freitag waren wir dann im Hessischen, da wir neue Fotos von uns machen lassen wollten. Da wir naturverbunden sind und gern die Stille des Waldes genießen, haben wir uns einen Rand an einem Acker gegenüber eines Waldes für unsere Fotos ausgesucht. Bewaffnet mit Gitarre und Mikro waren wir in unsere Arbeit vertieft, als ein sehr netter Mensch uns angesprochen hat, dass wir ein schönes Foto abgeben würden.

An Thomas vielen Dank für die Fotos.

 

(Fotos: Thomas Ponier-Kröhl)

Aller Anfang ….. 😊

Film und Fernsehen

1978 bis 1983 lief in der ARD die Jugendsendung „Alles klar?!“. Ich fand diese Sendung so interessant, dass ich mich als Jugendliche im August 1979 mit dem Thema „Wozu lebe ich eigentlich?“ beworben hatte. Im September erhielt ich dann eine Einladung für die Sendung Anfang Oktober 1979. Es war eine 45-minütige Livesendung. Mann, was war ich aufgeregt. Es war damals nicht leicht, mal ins Fernsehen zu kommen. Das war etwas ganz Besonderes.

1983 wurde die Abschlusssendung als Rückblick noch mal mit meinem Thema und den gleichen Teilnehmern gesendet.
Alle Informationen zur Sendung gibt es unter diesem Link: https://www.fernsehserien.de/alles-klar.

0006_WDR Sendung Alles Klar am 5. Oktober 1979

(Alles-Klar-Sendung vom 05.10.1979)

Als Fan von deutschen Krimiserien bin ich 1987 auf die Idee gekommen, mal eine Leiche in einem solchen Film spielen zu wollen. Kann ja nicht so schwer schein: kurz sterben, liegen bleiben und nicht atmen. Gesagt, getan. Anfang 1987 habe ich einen Brief an die Produktionsfirma der Serie „Der Alte“ geschrieben, dass ich gern einmal in einem solchen Film eine Leiche spielen wolle, ich keine schauspielerische Ausbildung besäße, aber ganz gut aussähe, was natürlich Geschmackssache sei. Drei Tage später rief mich der Produktionsleiter der Firma an und fragte, wie denn mein Brief zu verstehen sei und erklärte mir während des Gesprächs, dass eine Leiche von professionellen Schauspielern gespielt werden müsse. Wenn ich mich aber dafür interessieren würde, wie es hinter den Kulissen zugeht, könne ich gern zum Dreh kommen.

Diese Chance habe ich sehr gern genutzt. Während der Dreharbeiten habe ich vom Produzenten viele interessante Informationen erhalten über Kosten der Produktion und Drehtage. Allen Crewmitgliedern, denen ich mich vorgestellt hatte, war mein Brief bestens bekannt. Es war eine sehr nette und entspannte Atmosphäre am Set. Meine erste Statistenrolle war eine Besucherin eines Imbisses.

Nach dem Erlebnis war erst einmal eine ganze Weile Ruhe.

Zwischen 2013 und 2017 wollte ich es als Statistin noch einmal wissen und wurde von mehreren Casting-Agenturen für einige Krimiserien, Kinofilme und Fernsehfilme als Komparsin vermittelt. In dieser Zeit habe ich viele nette Leute kennengelernt, bin in einige Rollen geschlüpft und hatte eine Menge Spaß. Für interessante Projekte bin ich noch immer offen.

Meine Projekte als Komparsin:
https://lydiaundtakoda.files.wordpress.com/2017/11/lydia_bisherige-projekte.pdf

Singen

Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind mal für einen kurzen Zeitraum in einem Kinderchor war. Die Stimmlage war damals nicht ganz klar und schwankte zwischen Alt und Sopran. Da es aber für den Sopran doch nicht reichte, habe ich im Alt mitgesungen.

Als Jugendliche habe ich zu Hause immer fleißig mitgesungen und so getan, als sei ich der größte Star unter den Sängerinnen. Na ja, Klein-Mädchen-Träume eben.

Im Mai 2008 habe ich mich dann getraut und bin im Raum Heidelberg in einen Chor eingetreten. Damit fing eine ganz andere Geschichte an. Gesungen habe ich ja schon immer sehr gern – mal mehr, mal weniger schön. Da ich viele Jahre in der ersten Reihe saß, könnte mein ehemaliger Chorleiter ein Lied davon singen.

Mit dem Chor habe ich einige Chorfahrten mitgemacht und als Chorsängerin an einigen großen Bühnenshows teilgenommen. Es ist einfach herrlich, auf einer Bühne zu stehen – auch wenn man als Chorsängerin nur eine von vielen ist. Das Gefühl ist einfach toll. Trotzdem bin ich 2017 aus dem Chor ausgetreten.

Irgendwann wollte ich aber selbst bestimmen, was ich singe und habe ein paar Gesangsstunden genommen und zu Hause mit Karaoke-Videos geübt. 2015 habe ich dann die ersten Lieder mit Gitarrenbegleitung ausprobiert. Die ersten „Auftritte“ wurden von so viel Lampenfieber begleitet, dass ich am liebsten die Flucht ergriffen hätte. Ich habe innerlich gezittert wie Espenlaub. Das hat sich aber mittlerweile gelegt.

Seit 2016 treten mein Mann und ich als Acoustic-Duett immer mal wieder bei kleineren Feiern und Veranstaltungen auf. Wir freuen uns, wenn wir den Menschen mit unserer Musik etwas Freude bereiten können. Musik ist unser Hobby, das wir sehr gern mit anderen teilen.

Unsere Referenzen: https://lydiaundtakoda.com/referenzen/

(LYDIA)

Das neue Outfit ist da

Schon seit einiger Zeit haben wir über ein gemeinsames Outfit bei unseren Auftritten nachgedacht und nun in die Tat umgesetzt. Seit ein paar Tagen sind unsere neuen Shirts da und werden noch in diesem Monat eingesetzt.

 

 

Bei unserem nächsten Auftritt wird auch unser Maskottchen BONSAI mit am Start sein.

Wie hier unschwer zu erkennen ist, mögen wir Bären sehr gern. Bären sind – wie alle anderen Lebenwesen auch – sehr schützenswerte Tiere.

 

Takodas erste Begegnung mit sechs Saiten

Ich saß letztens vor einer Tasse Kaffee und fing an zu überlegen, wie das alles angefangen hat – als Takoda noch nicht als Takoda zur Gitarrenmusik fand.

Soweit ich mich noch erinnern kann, war ich schon als kleiner „Stöpke“ im Alter von ca. vier Jahren bei meinen Großeltern mütterlicherseits in einem großen Sessel gesessen und man legte mir, vermutlich um mich zu beschäftigen, einfach eine kleine Wandergitarre von meinem Großvater quer über die Beine.

040 ca 1968 (002)

Dass ich mit meinem begonnenen „monotonen Getöne“ nach einer kurzen Weile die Nerven der Anwesenden ziemlich strapazieren würde, war vorauszusehen. Da ein strohblonder Jüngling mit vier Jahren natürlich noch nicht abschätzen konnte, was er den eigenen Verwandten damit antut, ist auch klar. Somit wurde das Instrument dem „kleinen Kniebeißer“ kurzerhand wieder entwendet und an seinem ursprünglichen Platz sicher verwahrt.

Dass diese Aktion nicht zur Erhöhung der Freude beim „Nachwuchs“ beitrug, wurde von mir sofort und unmissverständlich durch dickköpfiges Benehmen dokumentiert.

Später, da ging ich schon zur Schule, hatte ich wegen Ermangelung von ausreichend Wohnraum ein gemeinsames Kinderzimmer zusammen mit meinem Bruder. Dieser ist sechs Jahre älter als ich und war zu dem Zeitpunkt schon bei den freien Pfadfindern. Da brachte er immer wieder die gemeinschaftliche Gitarre des Stammes mit nach Hause, um gewisse Lieder zu üben. Da fing dann auch ich an zu begreifen, dass dieses Instrument mehr zu bieten hat als nur sechs Töne.

So kam ich auf „die schiefe Bahn“. Ich begann zu stehlen. Immer, wenn irgendjemand Gitarre spielte, habe ich mit meinen Augen und Ohren geklaut – im Radio, im Fernseher, bei meinem Bruder etc.

Natürlich begann damit meine erste Findungsphase. Die Gitarre blieb durch meinen Bruder häufig unbewacht und ungenutzt, so dass ich begann, die gestohlenen Elemente direkt umzusetzen. Tjcha, da war ich dann wieder, wo ich im zarten Alter von vier Jahren schon einmal war. Mit zunehmender Dauer des Übens ging ich durch weiterhin fehlende Professionalität den die Miete zahlenden Eltern „oft auf den Senkel“, so dass auch hier die Nischen für Übungsmomente erst gefunden werden mussten.

Wenn ich eins aus diesen Anfangsjahren begriffen habe, dann, dass Aufgeben keine Option ist.

(Autor: Takoda)