Friedenslied

Wir alle sehnen uns nach Frieden – gerade in diesen unsicheren Zeiten.

What have they done to the rain von Joan Baez wurde von ihr bereits 1962 veröffentlicht, hat aber an Aktualität nicht verloren.

1964 haben die Searchers eine Version dieses Songs aufgenommen.

Lydias Version ist audio-technisch nicht bearbeitet, sondern live und unplugged gesungen.

Diese deutsche Übersetzung des Songs haben wir im Internet gefunden:

Nur ein bisschen Regen,
der auf die Erde fällt.
Das Gras erhebt sich
diesem himmlichen Klang.

Es war nur ein bisschen Regen.
Aber was ist mit diesem Regen geschehen?

Nur ein kleiner Hauch
aus dem Himmel,
doch die Blätter senkten ihre Köpfe,
als er vorbeizog.
Es war nur ein kleiner Hauch
mit einem bisschen Rauch in seinen Augen.

Was haben sie mit diesem Regen gemacht?

Ein kleiner Junge
steht im Regen.
Doch der sanfte Regen
fällt jahrelang.
Das Gras ist weg,
der Junge ist verschwunden
und der Regen fällt weiter
wie hilflose Tränen.

Was haben sie mit diesem Regen gemacht?

Takodas erste Begegnung mit sechs Saiten

Ich saß letztens vor einer Tasse Kaffee und fing an zu überlegen, wie das alles angefangen hat – als Takoda noch nicht als Takoda zur Gitarrenmusik fand.

Soweit ich mich noch erinnern kann, war ich schon als kleiner „Stöpke“ im Alter von ca. vier Jahren bei meinen Großeltern mütterlicherseits in einem großen Sessel gesessen und man legte mir, vermutlich um mich zu beschäftigen, einfach eine kleine Wandergitarre von meinem Großvater quer über die Beine.

040 ca 1968 (002)

Dass ich mit meinem begonnenen „monotonen Getöne“ nach einer kurzen Weile die Nerven der Anwesenden ziemlich strapazieren würde, war vorauszusehen. Da ein strohblonder Jüngling mit vier Jahren natürlich noch nicht abschätzen konnte, was er den eigenen Verwandten damit antut, ist auch klar. Somit wurde das Instrument dem „kleinen Kniebeißer“ kurzerhand wieder entwendet und an seinem ursprünglichen Platz sicher verwahrt.

Dass diese Aktion nicht zur Erhöhung der Freude beim „Nachwuchs“ beitrug, wurde von mir sofort und unmissverständlich durch dickköpfiges Benehmen dokumentiert.

Später, da ging ich schon zur Schule, hatte ich wegen Ermangelung von ausreichend Wohnraum ein gemeinsames Kinderzimmer zusammen mit meinem Bruder. Dieser ist sechs Jahre älter als ich und war zu dem Zeitpunkt schon bei den freien Pfadfindern. Da brachte er immer wieder die gemeinschaftliche Gitarre des Stammes mit nach Hause, um gewisse Lieder zu üben. Da fing dann auch ich an zu begreifen, dass dieses Instrument mehr zu bieten hat als nur sechs Töne.

So kam ich auf „die schiefe Bahn“. Ich begann zu stehlen. Immer, wenn irgendjemand Gitarre spielte, habe ich mit meinen Augen und Ohren geklaut – im Radio, im Fernseher, bei meinem Bruder etc.

Natürlich begann damit meine erste Findungsphase. Die Gitarre blieb durch meinen Bruder häufig unbewacht und ungenutzt, so dass ich begann, die gestohlenen Elemente direkt umzusetzen. Tjcha, da war ich dann wieder, wo ich im zarten Alter von vier Jahren schon einmal war. Mit zunehmender Dauer des Übens ging ich durch weiterhin fehlende Professionalität den die Miete zahlenden Eltern „oft auf den Senkel“, so dass auch hier die Nischen für Übungsmomente erst gefunden werden mussten.

Wenn ich eins aus diesen Anfangsjahren begriffen habe, dann, dass Aufgeben keine Option ist.

(Autor: Takoda)

Irgendwas bleibt

„Sag mir, dass dieser Ort hier sicher ist ….“
Das ist die erste Zeile aus dem Lied „Irgendwas bleibt“ von Silbermond.

Wir alle wünschen uns Sicherheit und Beständigkeit. Daher ist der Text nach wie vor aktuell. Es war schon lange Lydias Wunsch, die Coverversion dieses Liedes aufzunehmen.

Silbermond hat das Lied im Jahr 2009 veröffentlicht. Album: Nichts passiert.

 

Bilder von den Dreharbeiten zu Lydias Video